Wie werden HF-Messgeräte und Signalquellen ausgewählt?
Ausgangspunkt sind Messaufgabe und geforderte Unsicherheit an der Bezugsebene des Prüflings, nicht allein maximale Frequenz oder Ausgangsleistung. Die Familie umfasst Signalgeneratoren, Rausch- und Referenzquellen, synthetisierte Quellen, Zubehör für Phasenrauschmessungen, Referenzverteilung, kalibrierte Dämpfung und quellenseitige Kalibrierhardware. Lasten, Sonden, Prüfvorrichtungen und allgemeines HF-Testzubehör bleiben der Testhardware zugeordnet.
Prüfung in Quellenanforderungen übersetzen
Festzulegen sind Träger- und Offsetfrequenzbereich, nutzbarer Pegel am Prüfling, Modulations- oder Pulsbandbreite, Umschaltzeit, Harmonische, diskrete Nebenwellen, Breitband- und Phasenrauschen. Blockertests, Mischerprüfung, Oszillatorersatz und Mehrkanal-Phasenmessung verlangen unterschiedliche Reinheit und Synchronität.
Genauigkeit an der Prüflingsebene aufbauen
Die Pegelgenauigkeit am Geräteanschluss ist nicht die Unsicherheit nach Kabeln, Adaptern, Dämpfern, Schaltern und Fehlanpassung. Kalibrierebene, Korrekturdaten, Steckverbinderzustand, Warmlauf, Referenzverriegelung und Intervall werden dokumentiert. Für den tatsächlichen DUT-Pegel kann ein rückführbarer Leistungsmesser erforderlich sein.
Wiederholbarkeit, Automatisierung und Rückführbarkeit prüfen
Trigger- und Taktschnittstellen, kohärenter Mehrgerätebetrieb, Listen- und Sweepmodus, Einschwingen, Fernsteuerung, Protokollierung und Wiederanlauf werden geprüft. Der Abnahmenachweis nennt Konfiguration, Optionen, Firmware, Normale, Kalibrierstatus und Unsicherheitsbudget des vorgesehenen Aufbaus.
- Messaufgabe sowie Träger- und Offsetfrequenz
- Pegelbereich, Genauigkeit und Fehlanpassung an der DUT-Ebene
- Phasenrauschen, Nebenwellen, Harmonische und Breitbandrauschen
- Modulation, Puls, Sweep, Umschalten und Einschwingen
- Referenz, Trigger, Phasenkohärenz und Automation
- Kalibrierebene, Normale, Unsicherheit, Intervall und Nachweise
Abnahmegrenze
Abgenommen werden konfigurierte Quelle und kompletter Signalweg nach dem realen Prüfverfahren. Ein gültiger Kalibrierschein belegt nicht, dass Kabel, Schalter, Fehlanpassung, Phasenrauschen und Korrekturen die Unsicherheit am Prüfling erfüllen.











