Zuerst wird die schlimmste glaubwürdige Verlustwärme aus gemessenem DC-Eingang minus RF-Ausgang plus Hilfsverlusten berechnet. Höchste Sperrschicht-, Gehäuse- oder Bodenplattentemperatur und deren Messpunkt sind getrennt anzugeben. RF-Ausgangsleistung, Oberflächentemperatur und allgemeine Kühlkörperangabe sind nicht austauschbar.
Für beide Kühlarten werden Kontaktfläche, Ebenheit, Oberfläche, Interface-Material, Dicke, Schrauben und Drehmoment benötigt. Luftkühlung ergänzt Eintrittstemperatur, Höhe, Volumenstrom, Druckverlust und Rückströmung; Flüssigkeit ergänzt Medium, Durchfluss, Druck, Verträglichkeit, Leckage und Kondensation. Ein Test auf idealer Coldplate reicht nicht.
Projektangaben umfassen Wärmelast je Betriebsart, zulässigen Temperaturanstieg, Zeichnung, Sensorlage, Umgebung und Fehlerreaktion. 66 W Wärme bei 35 °C zulässigem Anstieg ergeben beispielsweise höchstens 0,53 °C/W für den montierten Pfad. Der Nachweis erfolgt am finalen Interface und Kühler bis zum thermischen Gleichgewicht.