HF-Entzerrer für Frequenzgangkorrektur
HF-Entzerrer erzeugen eine definierte Amplitudenänderung über der Frequenz, damit ein breiter HF-Pfad näher am gewünschten Verlauf bleibt. Sie werden eingesetzt, wenn Kabelverluste, Verstärkertilt oder Prüfaufbauten den Pegel über das Betriebsband verändern.
Typische Datenpunkte
Relevante Angaben sind Betriebsbandbreite, Entzerrungssteilheit, Einfügedämpfung, Rückflussdämpfung, Impedanz, Steckverbinder, Bauform, zulässige Leistung und Temperaturbereich.
Was umfasst der Bereich HF-Entzerrer?
HF-Entzerrer gleichen frequenzabhängige Verluste oder Gain-Tilt in HF- und Mikrowellenpfaden aus, etwa bei Kabelwegen, Verstärkerketten und Prüfaufbauten.
Wie wählt man Hardware im Bereich HF-Entzerrer aus?
Ein belastbarer Weg von Funktion und Bezugsebene über komplexe Impedanz und Pulsleistung bis zu Derating, Kühlung und Abnahmenachweis für passive HF-Netzwerke und Lasten.
- Elektrische und thermische Systemgrenzen vor der Teileauswahl definieren
- Abschluss, Anpassung, Entzerrung und Schutz nicht vermischen
- Frequenzband, Bezugsimpedanz und Kalibrierebene festschreiben
Welche technischen Daten sind bei der Bewertung von HF-Entzerrer wichtig?
Relevante Angaben sind Betriebsbandbreite, Entzerrungssteilheit, Einfügedämpfung, Rückflussdämpfung, Impedanz, Steckverbinder, Bauform, zulässige Leistung und Temperaturbereich.
Wie wird Hardware im Bereich HF-Entzerrer geprüft und verifiziert?
Eine passive HF-Last oder ein Impedanznetzwerk wird nicht allein durch 50 Ohm und eine Wattangabe beschrieben. Festzulegen sind Funktion, kalibrierte Bezugsebene, durchgehender Frequenzbereich, Portzustände, komplexe Reflexion und Übertragung, mittlere und Spitzenleistung, Pulsbreite, Tastgrad, Fehlanpassung, Montagetemperatur, Kühlung, Anschlüsse und Umgebung. Zur Abnahme gehören VNA-Kalibrierung, Leistungs- und Temperaturbedingungen, Unsicherheit, Rohdaten und eine eindeutige Hardwareversion.
Passive HF-Netzwerke und Lasten richtig spezifizieren: Impedanz, Reflexion, Leistung und Wärme

