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HF-Gain-Blocks und Breitbandverstärker

HF-Gain-Blocks und Breitbandverstärker liefern feste, häufig intern angepasste Verstärkung für Empfangs-, ZF-, Verteil- und Treiberketten.

Gain Blocks & Broadband Amplifiers

Artikel

FAQ

Welche Kriterien sollten vor der Auswahl einer HF-Verstärkerfamilie verglichen werden?

Die HF-Verstärkerfamilie wird zuerst nach ihrer Aufgabe in der Signalkette gewählt; Band, Verstärkung, Rauschen oder Linearität, Ausgangsleistung, Schnittstellen und Thermik werden danach unter gleichen Bedingungen verglichen.

Technische Anfrage

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Beschreiben Sie das Produkt, die Einsatzbedingungen und den Projektkontext. Unser Engineering-Team leitet Ihre Anfrage an den passenden Ansprechpartner weiter.

AnhängeFügen Sie Zeichnungen, Stücklisten, Spezifikationen oder Messdateien hinzu. Maximal 5 Dateien, je 10 MB und insgesamt 25 MB.
oder hierher ziehenPDF, DOCX, XLSX, CSV, TXT, JPG, PNG, S1P und S2P
In der Regel innerhalb eines Werktags geprüftProjektinformationen werden vertraulich behandelt

Was ist ein HF-Gain-Block?

Ein HF-Gain-Block ist eine feste, meist intern angepasste Breitband-Verstärkerstufe, die zwischen Funktionsblöcken planbare Verstärkung bereitstellt, ohne eine schmalbandige Außenanpassung zu entwickeln. Die Bezeichnungen Gain-Block, LNA und Treiber überschneiden sich. Maßgeblich sind deshalb Rausch-, Blocker-, Ausgangsleistungs- und Bandbreitenaufgabe der konkreten Stufe.

Verstärkung und Welligkeit für die Gesamtkette budgetieren

Kleinsignalverstärkung, Anstieg, Welligkeit, Ein- und Ausgangsanpassung sowie Rückwärtsisolation werden über Frequenz und Temperatur geprüft. Mehr frühe Verstärkung reduziert den Rauschbeitrag nachfolgender Stufen, kann aber Blockerreserve und Kompressionsabstand verkleinern. Fehlanpassung, Biasnetz und Leiterplattenübergänge verändern die Gehäusewerte.

Rauschen gegen Linearität und Kompression abwägen

Die Rauschzahl ist am Empfängereingang wichtig; OIP3, OP1dB, Harmonische und maximaler Eingang dominieren bei Blockern, Mischern, ADCs oder PA-Treibern. Daten sind beim vorgesehenen Bias und Ausgangspegel zu vergleichen. Zweitonmessungen und Abstand zur Kompression liefern belastbarere Reserven als ein extrapolierter Intercept allein.

Bias und Wärmeweg für HF-Ansteuerung auslegen

Versorgung, Ruhestrom, Strom unter Ansteuerung, Drossel, Abblockung, Einschaltfolge und Gehäusewärmewiderstand gehören zum HF-Entwurf. Eine Gain-Korrektur über Bias kann OIP3 oder P1dB stark verschlechtern. Stabilität wird mit realer Quelle, Last, Versorgung und Temperatur verifiziert.

  • Frequenz, Zielverstärkung, Welligkeit, Anstieg und Kaskadenposition
  • Rauschzahl, OIP3, OP1dB, Harmonische und sicherer Eingangspegel
  • Ein- und Ausgangsanpassung, Rückwärtsisolation und Stabilität
  • Versorgung, Ruhe- und Laststrom, Wirkungsgrad und Erwärmung
  • Biasnetz, Abblockung, Gehäuse, Leiterplattenübergang und Masse
  • S-Parameter, Rauschen, Zweiton, Kompression und Temperaturdaten

Abnahmegrenze

Die eingebaute Stufe wird anhand gemessener Verstärkung, Anpassung, Rausch- und Nichtlinearitätswerte bei realer Quelle und Last über Frequenz, Temperatur und Ausgangspegel abgenommen. Eine typische Verstärkung bei einer Frequenz belegt keinen breitbandigen Dynamikbereich.