Unmittelbar nach gültiger Kalibrierung wird auf einem unabhängigen Kontrollnormal eine Basislinie erzeugt. Das Normal soll stabil und für relevante Fehler empfindlich sein; komplexe Daten oder definierte Kennwerte werden gegen dokumentierte Warn- und Fehlergrenzen verglichen. Es darf nicht dasselbe Normal sein, das die Kalibrierung erzeugt hat.
Neben einem Höchstintervall lösen Kabelbewegung, Remate, Schaltpfadänderung, Vorrichtungs-Reload, Tastkopfwartung, Überlast, Stoß, Temperaturereignis, Lehrenfehler oder Korrelationsverdacht eine Kontrolle aus. Stark genutzte Produktionspfade benötigen zusätzlich Zählgrenzen.
Bei Fehler wird der Pfad gesperrt, der letzte bestandene Check bestimmt und die Hardware untersucht. Ergebnisse seit dem letzten gültigen Zustand sind zu bewerten. Trends erlauben, Intervalle evidenzbasiert anzupassen.