Die Leistungsfestigkeit eines RF-Filters folgt aus Verlustwärme und lokalen Strom- oder Spannungsspitzen unter realer Wellenform, Fehlanpassung, Montage und Temperatur. Ein Katalogwert ist nicht übertragbar, wenn Verlust, Kühlung oder Tastgrad abweichen.
Bei 100 W CW und 0,8 dB Einfügedämpfung kommen etwa 83,2 W am Ausgang an; rund 16,8 W werden nicht übertragen. Der nicht reflektierte Anteil wird Wärme und kann Resonanz sowie Verlust verschieben. Pulspeaks, Überschlag, Dielektrikum, Rückleistung und PIM können früher begrenzen.
Anzugeben sind CW-, Peak- und Mittelwert, Pulsbreite, Tastgrad, Crest-Faktor, VSWR samt Phase, gleichzeitige Träger, Umgebung und Grundplatte. Die Abnahme kombiniert Kleinsignal-S-Parameter, thermischen Betrieb, heiße Maskenprüfung und bei Bedarf PIM- oder Nichtlinearitätstest.