Wählen Sie die HF-Verstärkerfamilie nach der Funktion der Stufe in der Signalkette, nicht nach dem größten Verstärkungs- oder Leistungswert. Legen Sie Ein- und Ausgangsreferenzebene sowie das vollständige Betriebsband fest und verwerfen Sie Familien, die Rausch-, Linearitäts-, Leistungs-, Versorgungs-, Steuerungs-, Mechanik- oder Thermikgrenzen nicht erfüllen.
Entscheidungsreihenfolge:
- LNA: für den Empfängereingang, wenn kaskadierte Rauschzahl und Empfindlichkeit dominieren; zusätzlich Blockerfestigkeit, Eingangsrobustheit und Stabilität prüfen.
- Gain Block: für definierte Festverstärkung und breitbandige 50-Ω-Integration bei moderaten Rausch- und Ausgangsanforderungen.
- Treiberverstärker: für einen festgelegten Ansteuerpegel der Folgestufe; P1dB/OIP3, Flachheit, Stabilität und maximalen Eingang vergleichen.
- Leistungsverstärker: für die endgültige HF-Ausgangsleistung; Mittel-/Spitzenleistung, Signalform, Back-off, Wirkungsgrad, Kühlung, Fehlanpassung und Schutz definieren.
- VGA: für Pegelregelung; Verstärkungsbereich, Kennlinie, Einschwingzeit und Linearität in jeder Stellung prüfen.
Typische Werte aus unterschiedlichen Messbedingungen sind nicht vergleichbar. Frequenz, Bias, Temperatur, Last, Signalform und Referenzebene müssen angegeben sein. Ohne Vollbanddaten, Verhalten bei maximalem Eingang, definierte Kühlgrenze oder Abnahmekriterien ist die Auswahl nicht freigabefähig.
Für die Anfrage erforderlich: Betriebsband, Min-/Max-Eingang, Verstärkung und Flachheit, mittlere und Spitzenleistung, PAPR und EVM/ACPR/IMD, Betriebsart und Tastgrad, VSWR, Versorgung/Steuerung, Grundplattentemperatur, Kühlung, Bauform, Stückzahl und Qualifikation.