Der LO-Pegel stellt den Schaltzustand des Mischers ein; zu wenig oder zu viel Pegel verändert Umsetzungsgewinn/-verlust, P1dB, IP3, Rauschen, Offsets und Durchschlag. Minimum, Nennwert und Maximum werden am LO-Anschluss nach Quelle, Teilern, Schaltern, Kabeln, Temperatur und Fehlanpassung angegeben.
LO-Durchschlag ist LO-Energie am RF-Eingang, ZF-Ausgang oder einer anderen geschützten Schnittstelle. An der Antenne kann sie zur Aussendung werden, an ADC oder Verstärker Headroom verbrauchen, erneut mischen oder DC-/Basisbandfehler erzeugen. RF-LO, LO-ZF und RF-ZF werden getrennt gemessen. Erst nach Festlegung von Grenzwert und Bezugsebene werden Filter, Schirmung, balancierte Topologie oder Kompensation gewählt.
Umsetzungsverhalten, Kompression und Zweiton-IMD sind an beiden LO-Pegelgrenzen sowie Phasenrauschen und reziprokes Mischen mit dem realen Blockerplan zu prüfen.