Was muss vor der Auswahl eines Counter-UAS-HF-Subsystems feststehen?
Zuerst werden reiner Empfang und Peilung von einem gegebenenfalls zugelassenen Sendepfad getrennt; danach sind Signalsatz, Abdeckungsgeometrie, Bänder, Antennenanordnung, Funkumfeld, Steuerung und messbare Abnahmegrenzen für jede Betriebsart festzulegen. Die Familie umfasst Empfangsfrontends, kohärente Peilkanäle, Antennenumschaltung oder -verteilung und kontrollierte Sendeketten innerhalb von Counter-UAS-Plattformen. Gesamtsysteme, Radarverarbeitung, optische oder akustische Sensoren und nicht beschränkte Störsender gehören nicht dazu.
Detektion, Ortung und Wirkung trennen
Passive HF-Detektion ist auf Aussendungen von Fluggerät, Steuergerät oder Verbindung angewiesen und erfasst ein funkstilles Ziel nicht allein. Zu definieren sind Signale, Bandbreiten und Kanalverhalten; für die Peilung zusätzlich Antennengeometrie, Phasen- und Amplitudengleichlauf, Zeitsynchronität und Kalibrierung. Ein Sendepfad wird als eigener, genehmigungsabhängiger Modus mit Bändern, Betriebsarten, Tastgrad und Sperrlogik behandelt.
Empfangsleistung am belegten Funkstandort schützen
Festgelegt werden Momentan- und Abstimmbandbreite, Rauschzahl oder Empfindlichkeit an einer benannten Bezugsebene, Verstärkungsbereich, Selektivität, Kompression, Intermodulation, Erholung nach Blockern und maximaler sicherer Eingang. Antennenmuster, Polarisation, Kabelverlust, Vorselektion, Limiter und benachbarte Sender werden einbezogen. Eine Mehrkanal-Peilkette benötigt außerdem Gruppenlaufzeit- und Phasengleichlauf über Temperatur.
Die eingebaute HF-Grenze verifizieren
Im Empfangsweg werden Gewinn, Rauschen, Dynamik, Kanalgleichlauf, Spiegel- und Nebenwellen, Umschalt- oder Abtastzeiten sowie Erholung nach Übersteuerung gemessen. Bei zugelassenen Sendepfaden folgen Pegel und Ebenheit, Signalbandbreite, Harmonische und Außerbandaussendung, Fehlanpassungsschutz, Kopplung und thermischer Tastbetrieb. Kritische Prüfungen werden mit realen Antennen, Kabeln, Filtern, Gehäuse, Versorgung und Gleichkanalsendern wiederholt.
- Empfang, Peilung und zugelassene Sendebetriebsarten
- Zielsignale, Abstimmbereich, Momentanbandbreite und Kanalplan
- Empfängerrauschen, Gewinn, Selektivität, Kompression, Blocker und sicherer Eingang
- Antennengeometrie, Polarisation, Kabelverlust, Kanalphase und Kalibrierung
- Sendeband, Leistung, Tastgrad, Spektrum, Fehlanpassungsschutz und Sperre
- Steuerlatenz, Zeitstempel, Isolation, Thermik, Umwelt- und Feldprüfung
System- und Genehmigungsgrenze
Das HF-Subsystem wird nur für dokumentierte Betriebsarten und Einbau-Bezugsebenen abgenommen. Detektionsreichweite, Peilgenauigkeit und Wirkung sind Eigenschaften des Gesamtsystems im Szenario; ein Modultest belegt sie nicht, und Sendebetrieb setzt die jeweils erforderliche Zulassung voraus.
