Die Kalibrierung richtet sich nach Topologie, Band, Standards und Einsetzbarkeit des Prüflings. Satz- und Standardidentität, maßliche oder modellierte Definitionen, Leitungs- und Offsetwerte, Temperatur und Zertifikatsstand werden gespeichert. Die Ebenen stehen auf der Mechanikzeichnung; verbleibende Adapter, Taper, Konverter und Vorrichtungen werden benannt.
Ein geeigneter unabhängiger Durchgang, eine Leitung oder ein anderer Prüfstandard kontrolliert die Kalibrierung. Residuale Reflexion und Transmission, Drift, Leckage, Dynamik und Verbindungsstreuung werden gemessen. Kabel und Messköpfe bewegen sich beim Prüfstandard genauso wie beim DUT, sonst ist die Ebene trotz stabiler Instrumentanzeige nicht stabil.
Für nicht einsetzbare oder gerichtete Prüflinge wird die Zwei-Kalibrierungs-, Adapterentfernungs- oder Charakterisierungsmethode beschrieben und ihre Unsicherheit fortgepflanzt. Native komplexe Daten, Standarddefinitionen, Prüfergebnisse und korrigierte DUT-Daten werden archiviert. Ein geglättetes Diagramm ohne Unsicherheit ist kein belastbarer Nachweis.