Kompatibilität liegt erst vor, wenn durchgehendes Betriebs- und Prüfband, lichte Abmessungen, Hohlleitergröße, dominante Mode und Polarisation zur gesamten Strecke passen. Grenzfrequenzabstand und höhere Moden sind auch an Stufen, Bögen und Übergängen zu prüfen. Überlappende Katalogfrequenzen sind kein Nachweis für modensaubere Übertragung.
Verglichen werden freigegebene Flanschzeichnungen: Aperturlage, Deckel- oder Drosselform, Passstifte, Schraubenbild, Winkelbezug, Dichtung, Fläche und Gegenebene. Passende Befestigungsbohrungen können einen Aperturversatz oder eine andere Zentrierung verdecken. Ohne bekannte Gegenstücke und Orientierung ist die Verbindung abzulehnen.
Für die Projektprüfung werden beide Zeichnungen, Band, Polarisation, Streckenskizze sowie Dämpfungs- und Anpassungsebenen benötigt. Ein repräsentatives Paar wird maßlich und nach mehreren Fügezyklen komplex vermessen. Falls ein Adapter notwendig ist, gehören dessen Verlust, Länge, Modenverhalten und Kalibrierbehandlung in die Freigabe.