Quelle, Wandler, Leitung und Steckverbinder werden nach gemessenem Mittel- und RMS-Strom bei RF-Ansteuerung dimensioniert; lokale Energiespeicher und dynamische Grenzen folgen dem Impuls- oder Burststrom. Dafür sind Ruhe-, Mittel-, Spitzen-, Flanken-, Einschalt- und Fehlerstrom mit Pulsbreite, Tastverhältnis, Last, Spannung und Temperatur zu erfassen. RF-Ausgangswatt ist kein Ersatz für den DC-Bedarf.
Eine Quelle ist ungeeignet, wenn sie trotz ausreichender mittlerer Wattzahl in Strombegrenzung gerät, die Klemmenspannung unzulässig einbricht, zu langsam erholt oder mit finalem Kabel, Filter und Kondensator instabil wird. Normaler Impulsstrom darf den Schutz nicht auslösen; gefährlicher Strom muss dennoch innerhalb der geforderten Zeit abgeschaltet werden.
Als erster Check benötigen 4 A für 100 µs bei 0,5 V idealem Einbruch C = ΔIΔt/ΔV = 800 µF, noch ohne ESR, ESL, Toleranz und Regelkreis. Für die Anwendung werden Stromprofil, Schienengrenzen, Eingang, Leitung, Kapazität und Temperatur benötigt; entschieden wird erst nach Lastsprung- und RF-Korrelationstest.