An der Zonengrenze niederinduktiv bonden, HF/DC/PIM-Ausgangswerte sichern und nach dem Ereignis nach Herstellergrenzen prüfen oder austauschen. Bevorzugt wird eine leitfähige Durchführung in einer geerdeten Schottwand oder die kürzeste freigegebene Erdverbindung am Kabeleintritt. Eine lange Anschlusslitze erzeugt bei steilem Stoßstrom eine zusätzliche induktive Spannung. Geschützte und ungeschützte Leitungswege bleiben getrennt; Port-Richtung, Abdichtung, Anzugsmoment und Zugentlastung werden eingehalten. Der Koaxialschutz wird mit Antennenbonding, Kabelerdung, Netz- und Daten-SPD sowie gegebenenfalls einem Empfängerbegrenzer koordiniert. Vor Inbetriebnahme werden S11, S21, DC-Durchgang oder Isolation und bei Bedarf PIM erfasst. Nach starkem Gewitter sind Lichtbogen-, Wärme- und Steckerschäden sowie Zündwert, Kartusche, Rückfluss- und Einfügedämpfung erneut zu prüfen.
Mit finalen Steckern, Jumpern, Drehmoment, Dichtung und Erdung in Betrieb nehmen und Fotos, Hardwarekennung, S11/S21, DC-Durchgang/Isolation, Leckage, PIM sowie Kalibrierung und Ebenen sichern.
Nach starkem Ereignis Geräte trennen, Lichtbogen, Wärme, Korrosion, Wasser und Verformung prüfen und nur freigegebene Kartuschen-, Zünd-, Leckage- und HF-Tests durchführen. Bei unbekannter Historie oder einem elektrischen, mechanischen oder Dichtungsfehler ersetzen.