Die Technik folgt Bandbreite, DC-Durchgang, Leiterspannung, Restschutz, Leistung, PIM und Wartung; eine universell beste Bauform gibt es nicht. Gasentladungsableiter arbeiten breitbandig und können Gleichstrom durchlassen, erfordern aber die Bewertung von statischer und dynamischer Zündspannung, Folgestrom, Restenergie und Austauschintervall. Viertelwellen- oder Kurzschlussstichleitungs-Schutzgeräte erreichen im vorgesehenen Band oft eine kleine Restspannung, doch Bandbreite und DC-Verhalten hängen vom Filteraufbau ab. Hybride Stufen klemmen feiner, bringen aber zusätzliche Grenzwerte. Stoßstromwerte sind nur bei gleicher Wellenform vergleichbar: 8/20 µs für induzierte Überspannungen und 10/350 µs für anteiligen Blitzstrom dürfen nicht gleichgesetzt werden. HF-Leistung, VSWR, Einfügedämpfung, PIM, Dichtheit und Wartbarkeit gehören in denselben Vergleich.
Ein austauschbarer GDT eignet sich für breite Bänder und DC-Durchgang, sofern Zündung, Folgestrom, Restimpuls und Kartuschenservice zum Port passen. Viertelwellen- oder Kurzschlussstubs erreichen in einem begrenzten Band geringe Restwerte; Bandbreite und DC hängen vom Filter ab.
Hybride ergänzen eine feinere nachgeschaltete Klemmung, verändern aber Verlust, Anpassung, Leistung, PIM und Koordination. Angebote ohne Frequenzgang, Leiterspannung, Impulsform, Erdungsanforderung und Ereignisprozess sind abzulehnen.