HF-Induktivitaeten
HF-Induktivitaeten speichern magnetische Energie und stellen in Hochfrequenzschaltungen eine definierte Induktivitaet bereit. Sie dienen als HF-Drosseln, Bias-Elemente, Resonanzbauteile und Teile von Anpassnetzwerken.
Technische Merkmale
- Induktivitaetstoleranz und Q-Faktor beeinflussen Verlust und Abstimmung.
- Die Eigenresonanzfrequenz begrenzt den oberen nutzbaren Bereich.
- Strombelastbarkeit, DC-Widerstand, Bauform und Rueckstrompfad sind fuer kompakte HF-Layouts wichtig.
Einsatzpunkte sind Oszillator-Bias, Verstaerkeranpassung, abgestimmte Filter, Bias-Tees und Impedanzformung an RF-Modulen.
HF-Induktivitaeten technische Daten
Maßgeblich sind nicht nur Nenninduktivität und Baugröße, sondern Q-Faktor, Eigenresonanz, Gleichstromwiderstand, Biasstrom, Sättigung, Toleranz, Temperaturkoeffizient und die parasitäre Kopplung zum Landpattern. Die Eigenresonanz muss mit ausreichendem Abstand außerhalb des Nutzbandes liegen und der tatsächliche Biasstrom darf die Impedanz nicht unzulässig verschieben.
HF-Induktivitaeten Auswahl
Die Impedanz beziehungsweise die S-Parameter sind in einer de-embeddeten, anwendungsnahen Leiterplattenaufnahme über Frequenz, Temperatur und Gleichstrombias zu messen. Zusätzlich werden Q, Eigenresonanz, Erwärmung und die Streuung mehrerer Bauteile geprüft; eine LCR-Messung bei niedriger Frequenz allein qualifiziert keinen HF-Einsatz.
