Was muss die Spezifikation einer Basisstationsantenne nachweisen?
Sie muss belegen, dass die installierte Antenne in jedem Betriebsband die geforderte Sektorabdeckung und Polarisationsleistung ohne unzulässige Fehlanpassung, Kopplung, passive Intermodulation oder mechanisches Risiko erreicht. Ein Kataloggewinn allein belegt keine Versorgung. Zu bewerten sind Funkleistung, Leitungsverlust, Montagehöhe, Azimut, elektrische und mechanische Neigung, Gelände, Bebauung, Nachbarsektoren und Empfangspfad. Aussagekräftige Daten sind einem Teilband, Portpaar, Neigungszustand und Prüfaufbau zugeordnet, damit Netzplanung, Statik und Feldabnahme dieselbe Konfiguration bewerten.
Funknetzplan in Antennengeometrie übersetzen
Definieren Sie Bänder, Kanalbreiten, Sende- und Empfangspfade, Portzahl, Polarisationspaare und räumliche Kanäle. Nennen Sie Standortart, Sektorazimut, Versorgungsradius, Montagehöhe, horizontale und vertikale Abdeckung, Überlappung und Störgrenzen. Aus Linkbudget und Ausbreitungsannahmen folgen realisierter Gewinn, horizontale und vertikale Halbwertsbreite, Vor-Rück-Verhältnis, Unterdrückung oberer Nebenkeulen und Nullstellenauffüllung. Breitbandigkeit und viele Ports können Diagrammgleichlauf und Isolation verändern; ein Spitzenwert gilt daher nicht automatisch für jedes Band und jede Neigung.
Elektrische Daten nach Band, Port und Neigung lesen
Fordern Sie Gewinn sowie vollständige Azimut- und Elevationsdiagramme bei repräsentativen Frequenzen und allen geforderten elektrischen Neigungen. Vergleichen Sie Strahlbreite, Hauptstrahlversatz, Vor-Rück-Verhältnis, Nebenkeulen, Kreuzpolunterdrückung, Diagrammgleichlauf gepaarter Ports, Port- und Bandisolation, Rückflussdämpfung oder VSWR, Belastbarkeit und passive Intermodulation dritter Ordnung bei genannten Trägerleistungen. Prüfen Sie Neigungsbereich, Schrittweite, Steuerschnittstelle und Fehlerstellung. Bei Mehrbandantennen muss ein Portplan jeden Anschluss eindeutig Band, Polarisation und internem Feld zuordnen.
Turm und passiven Pfad als Baugruppe auslegen
Prüfen Sie Abmessungen, Masse, projizierte Fläche, Windkraft je Richtung, Überlebenswind, Halterverstellung, Mastdurchmesser, Eislast, Schwingung, Radom, Dichtigkeit, Korrosion und Temperatur. Berücksichtigen Sie Steckerlage, Biegeradius, Kabelhalter, Erdung, Blitzschutz und Wartungszugang. Gemeinsame Aperturen, Stahlbau und benachbarte Antennen beeinflussen Diagramm, Isolation und passive Intermodulation. Frieren Sie Halter, Azimutreferenz, Neigungsskala, Steckerdrehmoment und Reinigungsverfahren ein, da lockere oder verschmutzte Übergänge den Empfangsrauschpegel erhöhen können.
Jeden Port vor der Versorgungsabnahme prüfen
Werksnachweise nennen Seriennummer, Revision, Kalibrierung, Diagrammverfahren und Unsicherheit. Messen Sie Rückflussdämpfung oder VSWR, Isolation und passive Intermodulation an allen relevanten Portpaaren und prüfen Sie elektrische Fernneigung samt Positionsrückmeldung. Vor Ort werden Höhe, Azimut, mechanische und elektrische Neigung, Portbelegung, Jumper, Drehmoment, Erdung und Wobbelmessung dokumentiert. Die Abnahme ergänzt repräsentative Versorgungs- und Störmessungen bei festgehaltener Funkkonfiguration. Antennenkonformität ist von Leitungsfehlern, Funkparametern und Ausbreitungsstreuung zu trennen.
- Bänder, Kanalplan, Ports, Polarisationspaare, Sende-Empfangspfade und räumliche Kanäle
- Sektorazimut, Höhe, Versorgung, Überlappung, Gewinn, Strahlbreite, Vor-Rück-Verhältnis, Nebenkeulen und Nullstellen
- Diagramm- und Kreuzpolgleichlauf über Frequenz und Neigung, Isolation, Rückflussdämpfung oder VSWR und Leistung
- Passive Intermodulation mit Ordnung, Trägerleistung, Portkombination, Steckerzustand und Grenzwert
- Abmessungen, Masse, richtungsabhängige Windlast, Mast, Halter, Radom, Dichtigkeit, Korrosion, Eis und Temperatur
- Werksdiagramme, Unsicherheit, Serienbezug, Portmessung, Neigungsprüfung, Standortmessung und Ausgangsdaten
Kategoriegrenze und Betriebsgrenzen
Enthalten sind passive Panel-, Sektor- und verwandte Basisstationsantennen mit integrierter passiver Speisung und gegebenenfalls elektrischer Neigung. Funkgeräte, aktive Antennensysteme, Leistungsverstärker, Kombinierer, Duplexer, Speisekabel, Neigungssteuerungen, Türme und vollständige Basisstationen bleiben getrennt. Antennendaten garantieren keine Netzversorgung, solange Funkkonfiguration, Einbaugeometrie, Ausbreitungsannahmen und Abnahmeverfahren nicht festgelegt sind.
