FDD benötigt ein dauerhaftes Leckbudget für gleichzeitiges Senden und Empfangen; TDD benötigt zusätzlich eine Zustands- und Zeitbudgetierung für Schalten und Erholung.
Bei FDD bilden Duplexerunterdrückung, Antennenentkopplung, Senderrauschen, Filter und Empfängerselektivität einen kontinuierlichen Isolationspfad. Bei TDD wird zwar zeitlich getrennt, doch Schalterisolation, PA-Abfall, Transienten, Schutzzeit und Empfängererholung entscheiden, ob der Empfänger zu Beginn des Empfangsfensters wieder spezifikationskonform ist.
Aus +40 dBm Sendeleistung und einem maximal verträglichen Leckpegel von -30 dBm folgen zunächst 70 dB arithmetische Gesamtisolation vor zusätzlicher Reserve. Diese Zahl wird auf Antenne, Duplexer oder Schalter, Filter, Schirmung und Timing verteilt und über Frequenz, Temperatur, Leistung und alle Übergangszustände geprüft.