Der Koppelfaktor legt den Abtastpegel fest, die Direktivität trennt Vor- und Rücklaufwelle, und die Rückflussdämpfung bestimmt zusätzliche Reflexionen. Die Detektorgenauigkeit allein beschreibt daher nicht die Messunsicherheit.
Bei endlicher Direktivität gelangt ein Anteil der großen Vorlaufwelle in den Rücklaufkanal. Diese Leckage addiert sich vektoriell zur tatsächlichen Reflexion; der Fehler ändert sich mit Frequenz, Kabellänge und Fehlanpassungsphase.
Es ist bis zur benannten DUT-Bezugsebene zu kalibrieren. Koppelflachheit, Direktivität, Hauptleitungsverlust und Portanpassung sind über das gesamte Band zu prüfen; die Direktivitätsgrenze muss deutlich unter dem geforderten Rückflussmessbereich liegen.