Jeder Störfall wird als Testvektor beschrieben: Frequenz oder Sweep, Modulation, belegte Bandbreite, CW oder Puls, Tastgrad, Pegel, Dauer und der Anschluss oder Feldpfad der Einkopplung. Gleichzeitig werden Konstellation, Band, Pegel und Trackingzustand des Nutzsignals festgelegt. Ein einzelner dBm-Wert genügt nicht.
Die Abnahmemetrik folgt der Anwendung: Erfassungszeit, C/N0-Abfall, Tracking, Datenvalidität, Zeitfehler, Lock-Verlust, AGC-Zustand, Unterdrückung ungültiger Ausgabe oder Erholzeit. Auch außermittige Sender sind zu prüfen, wenn sie Antennen-LNA oder Empfänger komprimieren können.
Neben dem Ausfall ist die Rückkehr zu verifizieren. Vorselektion, LNA, Kabel, Empfänger, Temperatur, Pegelunsicherheit und Alarmzustand werden protokolliert. ITU-Schutzkriterien sind band- und anwendungsspezifische Analysewerte; sie ersetzen weder den Einbauversuch noch begründen sie eine pauschale Anti-Jam-Aussage.