Ausgangspunkt ist die eingebaute Antenne mit Gewinn über Elevation, Polarisation und Masseflächeneffekt. Danach folgen alle Verluste, LNA, Filter, Schutz, Bias-T, Teiler und Kabel in physischer Reihenfolge. Verlust vor dem ersten LNA erhöht die kaskadierte Rauschzahl direkt; nachfolgender Verlust ist nur bei stabilem, linearem Vorverstärkungsgewinn unkritisch.
Minimale und maximale Pfade werden über Frequenz, Temperatur, Versorgung und Toleranz gerechnet. Zu prüfen sind LNA-Gewinn und -Rauschen, Filterverlust und Sperrdämpfung, Kabelverlust und Rückfluss, Empfängerdynamik, AGC- oder ADC-Reserve, Kompression und Erholung bei nahen Sendern. Mehr Gewinn kann die Blockerreserve verschlechtern.
Bei aktiver Antenne kommen Spannung, Strom, Einschaltstoß, Offen-/Kurzschlussdetektion, ESD- oder Blitzgrenze und Fehlerreaktion hinzu. Die Ebene der Empfängerempfindlichkeit und die installierte Abnahmeebene werden getrennt benannt, damit Kabelverlust und Aktivgewinn nicht fehlen oder doppelt eingehen.