Eine größere Bandbreite erhöht die integrierte Rauschleistung; Verluste und Rauschzahl vor der ersten Verstärkungsstufe verschlechtern die Empfindlichkeit direkt.
Die thermische Rauschleistung wird aus -174 dBm/Hz bei 290 K plus 10 log10 der Bandbreite bestimmt. Danach kommen kaskadierte Rauschzahl, der für Modulation und Codierung erforderliche SNR- oder Eb/N0-Wert sowie explizite Implementierungsreserve hinzu. Die resultierende Summe ist der erforderliche Eingangspegel an der definierten Ebene.
Für 20 MHz liegen die thermischen Rauschanteile bei ungefähr -101 dBm. Mit 5 dB Rauschzahl, 12 dB erforderlichem SNR und 2 dB Implementierungsreserve ergibt sich rund -82 dBm. Eine Verdopplung der Bandbreite kostet ungefähr 3 dB, sofern die übrigen Bedingungen gleich bleiben. Blocker, Duplexleckage und Vorfilterverlust müssen separat geprüft werden.